VOLKSSPORT SCHÖNAU - SG OLYMPIA LEIPZIG 0:8 (0:3)
VOGEL TRIFFT BEI DEBÜT DOPPELT




TRANSFERNEWS
JOHANNES VOGEL WECHSELT INS ROSENTAL

Am 09. Januar startet die Erste Herren mit einem Testkick (Volkssport Schönau) in die Wintervorbereitung. Personell hat man sich in der kurzen Winterpause auch umgeschaut und ist letztendlich auch fündig geworden.

Mit Johannes Vogel kommt ein ordentliches Kaliber zur SG Olympia Leipzig. Der 29 jährige Sturmtank spielte zuletzt beim Kreisoberligisten Alemannia Geithain und zählte dort zu den Leistungsträgern unter Trainer Marco Seifert.

Bei den Olympioniken sieht Ihn Trainer Matthias Hielscher für „die“ optimale Verstärkung im Angriff. Auch wenn dessen Philosophie eher „jüngere“ Spieler beabsichtigt.

Auf die Frage was Ihn schließlich von der 1.Herren überzeugt hat, wusste Johannes Vogel sofort zu antworten.

„Trotz der aktuellen Tabellensituation sehe ich ein recht begabtes Team, mit dem deutlich mehr zu erreichen ist. Man sieht das ein Konzept besteht und verfolgt wird. Eben damit kann ich mich anfreunden und identifizieren.“

Über seine Ziele äußerte sich der Neuzugang ebenfalls.

„Erstes Ziel ist es, dabei zu helfen ein funktionierendes Team zu formen und dann schnellstmöglich die Abstiegszone zu verlassen. Das zweite Ziel wäre dann, die jüngeren Teamkollegen zu führen und bei deren Entwicklung im Männerbereich zu helfen.“


OLYMPIA BEENDET SEUCHENJAHR MIT AUSWÄRTSSIEG
FORTUNA LEIPZIG - OLYMPIA LEIPZIG 1:3 (1:2)

Zum letzten Spiel im Jahre 2016 gastierte die I. Herren von Olympia zum Nachholetermin bei der SV Fortuna aus Paunsdorf. Nach zuletzt 3 unglücklichen und zum Teil unverdienten Niederlagen, sollten gegen den Tabellenelften endlich wieder 3 Punkte her, um so versöhnlich in die wohlverdiente Winterpause zu gehen. Trainer Matthias Hielscher stellte im Vergleich zur Vorwoche auf 4 Positionen um. So rückten für die abwesenden Seyffert, Burghardt und Sachse, Breuer, John und Raddatz in die Startelf. Würzberger nahm auf der Bank platz, wofür Bökle sein Debüt in der I. Herren gab und von sich zu reden machen wusste. Nun zum Spiel.

Olympia begann in gewohnter Manier forsch und mit dem gefürchteten Kurzpasssiel, dass seit Wochen geübt und noch mehr geübt wird. Die Gastgeber meist nur mit hohen Bällen im Vorwärtsgang wussten nicht wirklich zu überzeugen.

So erarbeiteten sich die Gäste eine gute Möglichkeit nach der Anderen, die meist aber an einem Fortunabein hingen blieben oder vom nicht gut aufgelegten Schirigespann wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurück gepfiffen wurden. So wurden beste Einschussmöglichkeiten von Kummer, Bökle und Schreiter unterbunden. Die klasse gespielten Vorlagen von Matthes und Geith wurden so zu Nichte gemacht.

So kam es dann wie es kommen musste und Olympia geriet in Rückstand. Nach einer Ecke schlief die komplette Hintermannschaft der Gäste. Nach einem abgefälschten Schuss, war Breuer bereits in die falsche Richtung unterwegs und Heinrich konnte aus mehr als abseitsverdächtiger Position erst noch beim Pfostenschießen punkten, eh er dann im Nachschuss zur unverdienten Führung für die Hausherren einschob. Auch da sahen die Mannen um Schiedsrichter Bechler ganz schlecht aus.

Statt sich Ihrem Schicksal zu ergeben wusste das Team von Trainer Hielscher weiter Ihren Stiefel durchzuziehen. Keine 10 Minuten später sollte nach einem mustergültigen Konter der verdiente Ausgleich fallen. Nach einer Fortunaecke konnte der Ball zu Sturmtank Kummer gelangen. Dieser hob kurz den Kopf und spielte einen Pass der Markt „Sahnepasse“ auf den über rechts laufenden Schreiter. Dieser hatte nur noch Schlussmann Uhse vor sich und schob abgeklärt ins untere linke Eck.

So sollte es dann wieder kommen wie es kommen musste. Nach klasse Pass von Baumgarten auf den bärenstarken Matthes, legte dieser den Ball direkt ins Zentrum. Dort wartete bereits der mitgelaufene Bökle. Trotz dass er die Hereingabe leicht verschätzte, konnte er quer durch den halben Strafraum laufen um den Fortunaschlussmann auszugucken und zum mehr als verdienten Halbzeitstand von 2:1 einzuschieben.

Nach dem Pausentee ein unverändertes Bild. Olympia weiter mit Kurzpassspiel bis zum Strafraum gefährlich, Fortuna nur mit langen Bällen unterwegs. Das Spiel verlor aufgrund der zunehmenden Härte und des immer schwächer werdenden Schiritrio an Glanz.

Der mittlerweile für Kummer gekommene Hilbrecht wusste ab und an Nadelstiche zu setzen, ohne jedoch zwingen gefährlich zu werden. Matthes hatte im zweiten Durchgang noch die beste Einschussmöglichkeit, als er nach Vorarbeit von Schreiter den gegnerischen Hüter tunnelte. Dieser konnte dem Ball mit seinem Gesäß noch die entscheidende Richtungsänderung geben und so klatschte dieser an den Pfosten. So dauerte es bis zur 88. Minute ehe der Sack zu war. Wieder war es Bökle, der sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzt und mit links zum Entstand von 3:1 netzen konnte. Doppelpack zum Einstand, kann man mal so machen.

Auf dieser Leistung lässt sich definitiv aufbauen, auch wenn noch wesentlich stärkere Gegner warten. Nun heißt es erst einmal das Jahr ausklingen lassen, mit 3 Punkten mehr auf dem Konto, sicher wesentlich angenehmer.


INDIVIDUELLE FEHLER ÜBERSCHATTEN EINE SPIELERISCH STARKE LEISTUNG
SPIELVEREINIGUNG LEIPZIG - OLYMPIA LEIPZIG 5:3 (2:1)

Am Sonntag ging es für die 1.Herrenmannschaft zur Spielvereinigung Leipzig. Wieder ein "Top5"-Team, welches über die Hinrunde deren Fahne auch schon in Rang 2 gerammt hatten.

Nach einer guten Trainingswoche ging es aufgrund von Sperren und Verletzungen mit gleich 6 Veränderungen ins Spiel.

Olympia startete wie gefordert, wie eine "biblische Plage", in die Partie. Gutes Angriffspressing und eine noch bessere Laufbereitschaft verschaffte den Gästen eine Torchance nach der anderen. Kampf, John und Burghardt ermöglichten durch viel Ruhe und Souveränität ein gekonntes Aufbauspiel über die "Sechser". Baumgarten und Raddatz machten über 90 Minuten ein wahnsinns Spiel und zeigten wo es in Zukunft hingehen soll. Schnelle, saubere Kombinationen untereinander, mit der stets erfolgreichen Weiterleitung auf Geith oder die Flügelspieler Bunar und Matthes. Was hier im Mittelfeld fabriziert wurde, war eine gewisse Spielkultur mit der die Gastgeber über 90 Minuten nicht klar kamen. Umso ärgerlicher war dann die Tatsache, dass man die vielen Torchancen reihenweise an die Wand fuhr. So dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Hälfte, als man dann endlich und verdientermaßen jubeln durfte. Einen Freistoß von der 16er-Kante beförderte Geith sehenswert über die Mauer, in die Maschen der Gastgeber. Keeper Puzanov war hierbei machtlos.

Jedoch fing man sich durch einen Stellungsfehler (es blieb der einzige im kompletten Spiel) der "Sechser" den direkten Ausgleichstreffer. Die Köpfe blieben weiter oben, hatte man doch gesehen das man hier die bessere Truppe auf dem Platz war. Zwar hätte man im Gegenzug die richtige Antwort geben können, Würzberger vergab aber erneut.

Nach einem Fehler im Aufbauspiel bekamen die Gastgeber kurz vor dem Pausentee noch einen Strafstoß, aus nicht unbedingt gefährlicher Situation zugesprochen. Und ab hier begannen die Leiden des Karsten Breuer.

Der Freistoß, harmlos und lange unterwegs, flog auf die "Hüterecke" zu und fand zur Verwunderung Aller den Weg in die Maschen.

So ging es mit einem 1:2 Rückstand, aus Sicht der Olympioniken in die Pause.

Auch im 2. Durchgang war Olympia das spielerisch bessere Team und bastelte weiter Chance um Chance zusammen. Glück bei der Verwertung hatte man jedoch immer noch nicht.

Wie aus dem "Nichts" gingen die Gastgeber dann mit 3:1 in Führung. Wieder ein Freistoß. Wieder unspektakulär getreten. Wieder rollte das Spielgerät über die "Hüterecke" in die Maschen.

Selbst danach war man weiter das Team mit der besseren Spielanlage. Die Gastgeber kamen nur durch ideenlose, lange und hohe Bälle zu Ihren Möglichkeiten, welche heute aber leider für Breuer zum Verhängnis wurden. So war es wieder eine übliche Hereingabe welche Breuer in Normalform weg gefangen hätte, sich aber entschloss via Faustabwehr, in Form einer Kerze, in die Luft boxte. Nachdem die Schwerkraft ihre Aufgabe erfüllte, verlor der Olympiaschlussmann die Orientierung und lud den eigentlich schon abgedrehten Tetzner zum einschieben ein.

Das 5:1 war dann auch eher ein Produkt aus der Kategorie "Hände vor's Gesicht". So ging man dann nicht mehr mit dem nötigen "Charakter" zum Ball und ließ sich den Ball aus 3 Metern einschenken.

Nebenbei machten die Vorderleute alles richtig und zeigten richtig starken Offensivfussball. Aufbau über Baumgarten. Dieser nimmt Raddatz mit welcher den Ball in die Diagonale über den Flügel bringt. Mit Tempo ging es dann in den Strafraum und wurde wie im Lehrbuch in den Rückraum gebracht, wo der heranrauschende Geith das Spielgerät locker einnetzte. So einfach und mühelos kann Tore schießen sein.

Den Hattrick schnürte Geith dann trotzdem. Nach einem Foul im Sechzehner, verwandelte Geith souverän und hübschte das Ergebnis letztendlich nur noch auf.

So blieb es dann bei einer bitteren und unnötigen 3:5 Auswärtsniederlage. Spielerisch war man heute top unterwegs und läuferisch klar besser. Kritisieren muss man dennoch die richtig schlechte Torausbeute. Wäre diese auf einem normalen Level, so hätte man bereits in Durchgang 1 mit locker 5 Toren den Ofen ausgemacht. Da wäre am Ende der rabenschwarze Tag von Breuer nicht wirklich ins Gewicht gefallen.

So gilt es also wieder die Arbeit aufzunehmen und beim vorletzten Spiel vor der Winterpause endlich die längst überfälligen Punkte einzuladen


SPIELANKÜNDIGUNG 13.SPIELTAG




ERSTE HOLT DREIER IN SCHÖNAU
BSV SCHÖNAU - OLYMPIA LEIPZIG 1:2 (0:1)

In den vergangenen Wochen waren auf dem Vereinsgelände der SG Olympia Leipzig, noch bis in die Abendstunden die Lichter an. Die Erste und Zweite Herrenmannschaft wurde neu zusammengestellt, um sich sportlich wieder zu stabilisieren.

So stand am vergangenen Samstag ein bunt-gemixter Haufen auf dem Vereinsgelände des BSV Schönau. Zielstellung war jedem klar, der „Dreier“ musste her!

So warf der neue Trainerstab Erfahrung und Stabilität, in Personalie von Burghardt, Schreiter und Gross, als Defensive auf`s künstliche „Grün“. Was die Offensive anging, so drückte diese den Altersdurchschnitt extrem nach unten. Neben David Sachse waren Baumgarten, Geith, Pohl und Peisker im Mittelfeld zu finden. Im Angriff sollten es Würzberger und Elgamal richten.

Mit einem „sich findenden“ Kader durfte man zwar kein Feuerwerk erwarten, konnte aber bereits viele starke Ansätze bewundern. Besonders die neu formierte Abwehr machte bis auf wenige Ausnahmen eine stabile Figur und verschaffte dem Mittelfeld, die nötige Luft nach vorn.

Die Spielanteile in Durchgang Eins gingen über weite Teile an die Gäste aus dem Rosental, Schönau hielt aber körperlich stark dagegen. Über 90 Minuten blieb es aber eine durchaus faire und ruhige Partie. Leider musste man frühzeitig im Spiel reagieren. Stefan Gross verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers so böse, dass sich dieser die nächsten Wochen mit der Couch anfreunden muss. Der gekommene John, machte seinen Job aber mehr als gut und glänzte mit viel Ruhe am Spielgerät.

Das 1:0 aus Sicht der Gäste legte Baumgarten mit einem Sahnepass dem gut gelaufenen Peisker auf. Dieser verwandelte eiskalt zum viel umjubelten Führungstreffer. Mit diesem kleinen Erfolgserlebnis ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Pausentee wollte man nun verstärkt im läuferischen Bereich zulegen, was auch über die letzten 45 Minuten gut umgesetzt wurde. Jedoch hatte kurz nach der Pause Burghardt einen kleinen Blackout und spielte Breuer in eine gefährliche Situation welche letztgenannter nur mit der Klärung zur Ecke ausbügeln konnten. Eben diese Ecke wurde nicht konsequent geklärt und so lag das Spielgerät mutterseelenallein zum Einschuss bereit.

Die Köpfe gingen diesmal nicht nach unten, hatte man doch gesehen dass man offensiv eine schlagkräftige Truppe im Spielgeschehen hatte und bis dato den Hausherren das Leben im Verband mehr als schwierig gestaltete.

So war es dann kurz vor Ende Geith, welcher eine Ecke in die Maschen köpfte und jubelnd, gefolgt von seinen Mitspielern, zur Seitenlinie rauschte. Man merkte, dass hier viel an Ballast abgefallen war.

Jeder Spieler zeigte eine engagierte Leistung und kämpfte verbissen um jeden Meter und für die eigenen Teamkameraden. So muss es weiter gehen. Wie das dann aussieht, wird man kommenden Sonntag Zuhause gegen Mölkau sehen. Ein wenig mehr eingespielt, ein bisschen ruhiger im Spielaufbau und am Ende hoffentlich wieder richtig gierig auf 3 Punkte.


UMBRUCH BEI OLYMPIA

Matthias Hielscher ist neuer Cheftrainer der I.Herren. Nach dem freiwilligen Rücktritt von Markus Martin wird er zusammen mit Christian Ottilie und Andreas Windisch in Zukunft das Stadtklasseteam leiten.

Die 2.Herren werden bis Sommer von Gabor Kovacs betreut.

In den kommenden Tagen wird diese Homepage das neue „Zuhause“ der 1. Männermannschaft. Der Großteil der „Zwoten“ rückt mit sofortiger Wirkung in die Erste Herrenmannschaft und wird dort mit den Spielern der 1. Männermannschaft die Mission „Klassenerhalt“ in der Stadtklasse angehen!

Wir danken für die wundervolle Zeit und wünschen der 2.Männermannschaft alles erdenklich Gute! Wir haben selbstverständlich weiter ein Auge auf Euch!