OLYMPIA SIEGT WEITER UND FÄHRT 5. SIEG IN FOLGE EIN
MÖLKAU - OLYMPIA 2:5 (0:2)

Zum 27. Spieltag reisten die Mannen von Trainer Matthias Hielscher zum Tabellennachbarn nach Mölkau. Beim Hinspiel vor genau einem Monat musste sich die Olympia-Elf noch mit 2:3 geschlagen geben und somit war am heutigen Samstag etwas gut zu machen. Mit 5 Spielen ohne Niederlage und zuletzt 4 Siegen in Serien, strotze man nur so vor Selbstvertrauen. Personell war man zwar etwas gebeutelt, aber nicht minder schlagfertig. So musste Trainer Hielscher im Vergleich zum 8:1 der Vorwoche auf Dauerläufer Peisker verzichten, für den Bunar die Außenbahn beackerte. Auf der Sechs rückte Baumgarten für John in die Startelf, auf der 10 startete Raddatz für Geith.

Taktisch galt die Marschroute der letzten sehr erfolgreichen Wochen. So sollte der Gegner das Spiel machen und die Olympioniken lauerten mit den pfeilschnellen Würzberger und Vogel sowie den Läufern Matthes und Bunar, auf Konter. Der Matchplan stand, alle Mann hochmotiviert bis in Haarspitzen und gut aufgestellt sollte es bei sommerlichen Temperaturen los gehen.

Mit dem Anpfiff wurde der Matchplan konsequent und zielgerichtet durchgesetzt und so dauerte es keine 4 Minuten und das Team aus dem Rosenthal konnte das erste mal jubeln. Nach einem klasse Spielzug gestartet bei Baumgarten lupfte Sturmtank Vogel den Ball gefühlvoll hinter die Abwehrkette in die Spielmacher Toni Raddatz startete und den Ball mit fulminanten Volley ins lange Eck drosch. Ein genialer Spielzug der vor ein paar Wochen noch nicht mit Erfolg gekrönt wurde. Man merkte den Mölkauer den Schock an und so dauerte es wieder keine 8 Minuten und Olympia erhöhte in Person von Matthes auf 2:0. Matthes der für Peisker die linke Seite beackerte erläuft einen perfekt getimten Pass von Raddatz und schiebt abgeklärt ins lange. 3. Tor in Folge. Daumen hoch!

Bis zur Halbzeit plätschert das Spiel vor sich her. Olympia weiter mit auf Konter ausgelegter Taktik, stand tief und sicher und lauerte auf die Möglichkeit des schnellen Gegenzuges. Mölkau gefühlt mit 80% Ballbesitz, dafür aber null Ideen. So ließen die Gastgeber den Ball in den eignen Reihen laufen um mit langen Diagonalbällen zu operieren, die jedoch von Abwehrkette um Burghardt, Haubold und Käppel geklärt werden konnten, mit der durchaus tatkräftigen Unterstützung der Läufer Bunar und Matthes. So sprang bis auf ein Lattentreffer nach einer Ecke nichts zählbares für Mölkau raus. Olympia dagegen mit Chancen um das Ergebnis noch vor der Pause auf locker 4:0 oder 5:0 zu erhöhen. So scheiterte der wieder bärenstarke Houpline nach einer Ecke, als er mutterseelenalleine aus 7 Metern den Ball über das Tor köpfte oder Vogel der Knapp per Kopf scheiterte.

So ging es mit der verdienten Führung für Olympia in die Pause. Dort musste noch ein wenig nachjustiert werden, da der letzte Zugriff im Zentrum fehlte und es teilweise an der Abstimmung noch ein wenig klemmte.

Der zweite Durchgang starte genauso wie der Erste begann. 3 Minuten nach Wiederanpfiff war es Goalgetter Würzberger der auf 3:0 erhöhte. Nach super Spieleröffnung durch Burghardt setzt sich der Knipser einwandfrei durch und netzt souverän zum Ausbau der Führung. Mölkau sichtlich geschockt fehlte im restlichen Spielverlauf der letzte Biss und auch die letzten Körner um der Elf der Stunde effektiv etwas entgegen zu setzen. So gelang den Gastgebern der Anschluss durch einen Ecke von Olympia. Den schnellen Gegenzug nutzte Wipprecht zum Anschluss, nachdem Neupert 3 Gegenspieler auf sich zieht und der Sechser von Mölkau aus 16 Metern ins untere Eck vollendet. Zuvor rutschte allerdings Houpline vor dem Schützen aus, so dass dieser nicht mehr einschreiten konnte und auch Käppel auf der Linie fehlten 3 Schuhgrößen um den Treffer zu verhindern. So stand es nach 70 Minuten 3:1 für die Gäste. Dies sollte allerdings nicht lange so bleiben. 3 Minuten später wurde der alte Abstand wieder hergestellt.

Der eingewechselte Geith steckt einen Zauberpass auf Würzberger, der 04-Schlussmann Müller umkurvt und mit links zum 4:1 einschiebt. Daraufhin war für Houpline der Arbeitstag geschafft und Raddatz kam zum nach 15 Minuten Verschnaufpause auf die Sechs zurück. Genau dieser sollte in Minute 76 auf 5:1 erhöhen. Würzberger mit einem Pass durch die Gasse und Raddatz schließt mit einem strammen Schuss ins lange Ecke ab. Die letzte Viertelstunde war immer wieder von kleinen Unkonzentriertheiten und fehlender Körperspannung geprägt. So wird durch einen zu laschen Rückpass auf Torwart Seyffert, dieser zu einem waghalsigen Dribblung vor dem eigenen Strafraum gezwungen. Den Schlusspunkt sollte dann Mölkau setzen. Nach langem Ball aus der eigenen Abwehr heraus, wollte Haubold auf Seyffert verlängern. Leider gab er dem Ball ein wenig zu viel Höhe mit und der durchstartende Hilpert verkürzte 8 Minuten vor Ende auf 2:5. Die restlichen Minuten brachte die Olympia-Elf locker über die Zeit und fuhr einen mehr als verdienten Sieg ein. Der Fünfte in Folge und dem Ziel Klassenerhalt ein ganz großes Stück näher.

Nächste Woche geht es gegen Tabellenschlusslicht aus Bienitz. Bei entsprechender Konstellation und einem eigenen Sieg ist der Klassenerhalt auch rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Gegen die Truppe von Trainer Havenstein gilt es noch etwas aus dem Hinspiel gut zu machen. Holte man im Hinspiel einen 3:1-Rückstand auf und musste sich am Ende 4:3 geschlagen geben, gilt es am 28.5. an die letzten Wochen anzuknüpfen und gegen die Nummer 2 der Schießbuden der Liga nachzulegen und auf Platz 10 zu illern. Mit der Gleichen Effektivität und etwas mehr Konzentration und Ruhe am Ball, sollte dem sechsten Sieg in Folge nichts im Wege stehen. (Bericht|MK)


BIG POINT IM ZWENKAUER EICHHOLZ - OLYMPIA POLTERT IM KELLER UND MACHT DAS ABSTIEGSRENNEN WIEDER SCHARF
ZWENKAU - OLYMPIA 1:2 (1:1)

Vor gut 2 Wochen war die Zwenkauer Elf (mit Hilfe aus der Ersten) kein gutes Pflaster für den Tabellenletzten aus dem Rosental. Mit 0:4 gingen die Olympioniken auf heimischem Geläuf baden. Am heutigen Sonntag sollte es letztendlich anders herum laufen und dafür wurde aus allen Richtungen gute Arbeit geleistet.

Personell sah es im Vorfeld nicht goldig, jedoch stabil aus. Baumgarten und Raddatz wurden für das kommende Heimspiel am Dienstag gegen Holzhausen (18:00 Uhr) geschont. Dafür brachte die Trainerriege die zweikampfstarken Houpline und John in die Spur. Der gesperrte Peisker wurde durch Disse ersetzt und in der Abwehr wurden die Positionen ebenfalls optimal auf den Gegner abgestimmt. Dazu durfte Seyffert zwischen die Pfosten und der zuletzt angeschlagene Vogel komplettierte den olympischen Umbruch.

Um die neu eingebauten Stärken besser zu nutzen wurde auch gleich die Spielanlage verändert und so konzentrierte man sich auf schnelle Bälle in die Spitzen mit zweikampfbetontem Spiel gegen den Ball. Die Kreativabteilung ließ man heute wie erwähnt außen vor.

Rein ins Spiel und schnell merkte man das Erstaunen der „Zwenkauer“ über die komplett veränderte Marschroute. Dazu fehlte dem Heimteam das besagte „1.Herren-Rettungspaket“ aus dem Hinspiel welches dort den Unterschied ausmachte. Und so gehörten die ersten 15 Minuten den Gästen aus dem Rosental. Viel Leidenschaft, Laufbereitschaft und Kampfgeist brachten die Olympioniken aufs „Grün“ und gingen durch Kummer in der 15.Spielminute verdient in Führung. Würzberger verarbeitete einen „Flugball“ optimal und legte diesen auf den mitgelaufenen Sturmtank Kummer welcher das Spielgerät kompromisslos in die Maschen drosch.

Keine 4 Minuten später musste man dann den Ausgleich durch den Zwenkauer Flohrer hinnehmen. Eine eher harmlose „Hereingabe“ wurde nach dem Motto „Nimm Du, ich hab Ihn“ dementsprechend schlecht verteidigt und brachte den besagten Ausgleich. Großes Kino war das vom Tabellendritten aber bei weitem nicht. Der Aufstiegskandidat wirkte planlos und fand kein Mittel gegen schnelle und bissige Leipziger. So ging es dann auch mit einem guten Gefühl in die verdiente Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang startete wie der erste. Kummer packte sich heute einen Kilometer nach dem anderen in die Tasche, Vogel (beim Trainer schon unter „Rooney“ geläufig) fightete um jeden Meter. Die Sechser um John und Houpline kämpften mit dem Messer zwischen den Zähnen jeden Zwenkauer Vorstoß nieder und ließen der Abwehrreihe um Haubold, Käppel und Burghardt so wenig wie möglich Arbeit übrig. Die Abwehrkette zeigte sich über große Strecken souverän und sehr abgeklärt. Und kam der Hausherr denn mal zu Möglichkeiten, so hatte man ja auch noch Seyffert im Gehäuse. Dieser entschärfte im weiteren Verlauf 2 riesen Möglichkeiten mit einer bockstarken Leistung.

Die Flügel um Disse und Matthes nahmen den Zwenkauern durch viel Laufarbeit immer mehr die Substanz und setzten weiter Nadelstiche die sichtlich wehtaten. Beide waren heute bei maximaler Drehzahl saustark unterwegs.

Als Kummer dann wiederholt unsanft von den langen Beinen geholt wurde, schnappte sich Würzberger die „Rinde“ und trat diese mit einem Sahnefreistoß ins Tor. Das Eichholz wackelte jetzt ordentlich. Zwenkau war nun komplett bedient und brachte jetzt immer mehr die berühmte „Watze“ rein. Auch der Heim-Trainer imitierte das Rumpelstilzchen an der Seite, sah er nun von außen immer mehr die eigenen Felle davon schwimmen. Olympia hingegen arbeitete weiter ruhig und besonnen den Matchplan ab und hatte durch Geith sogar noch eine riesen Gelegenheit kurz vor Ende. Jedoch war dieser selber total überrascht, so frei zum einnetzen zu kommen, so dass er den Ball fast schon höhnisch zum Hüter zurück „chipte“.

Das war es dann auch schon. Olympia gewinnt nach Jahren mal wieder im Eichholz und ist nun seit 180 Minuten ungeschlagen unterwegs. Da die Konkurrenz durch die Bank weg patzte, haben die Rosentaler am Dienstag die Chance, komplett aus dem Tabellenkeller zu verschwinden. Mit der gleichen Leistung, einer frischen Kreativabteilung und 100%igem Siegeswillen, sollte das auch möglich sein.

Bis Dienstag… zum hoffentlich ersten Heimsieg der Saison!


NACHDEM EIN KLARES TOR NICHT GEGEBEN WURDE, HOLT SICH OLYMPIA ÜBER DIE MORAL WENIGSTENS EINEN PUNKT
STÖTTERITZ - OLYMPIA 1:1 (1:0)

Wir sind noch da...

Bei herrlichstem Frühlingswetter führte der Weg unsere Erste letzten Sonntag zum direkten Abstiegskonkurrenten aus Stötteritz. Die Freude über das tolle Fußballwetter erstarb allerdings sehr schnell angesichts der miserablen Platzbedingungen. Nichts desto trotz wollte man unbedingt Punkten, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren und sich außerdem für all das Engagement und den Einsatz aller Spieler sowie des Trainerteams belohnen.

Chefcoach Hielscher musste etwas umbauen, fehlten doch mit Kummer, Würzberger, Hilbrecht und Schiemann fast alle etatmäßigen Stürmer. Deshalb und aufgrund seiner guten und engagierten Trainingsleistungen debütierte T. Umlauft erstmalig in der Startelf. Auch im Zentrum gab es eine Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Der letztens noch gesperrte Baumgarten lief an der Seite von Houpline im zentralen Mittelfeld auf. Raddatz kam erstmalig auf der Zehnerposition zum Einsatz.

Entsprechend der Platzbedingungen fing das Spiel sehr holprig an. Die Gäste mussten sich erst an das schwierige Geläuf anpassen. Trotz einiger Unsicherheiten im Spiel unserer Jungs sah man schnell, dass diese die Hausherren gar nicht erst ins Spiel kommen lassen wollten.

Mit Sicherheit war es nicht die beste Leistung unserer Mannschaft, doch reichte selbst dies für die spielerisch sehr limitierten Sportfreunde des SSV Stötteritz.

Doch in Minute 15 wurden alle guten Vorsätze der Olympioniken über den Haufen geworfen, als der bis dahin ganz schwache Baumgarten einen Ball im Mittelfeld verlor. C. Laubert auf Seiten der Gäste fasste sich daraufhin ein Herz und überraschte Hüter Breuer mit einem sogenannten „Sonntagsschuss"aus 25 Metern. Plötzlich lag man 0:1 zurück.

Olympia zeigte sich unbeeindruckt und versuchte nun zu eigenen Möglichkeiten zu kommen. Doch wie so oft war mangelnde Chancenverwertung auch diesmal der Grund für ein aus Olympia-Sicht unbefriedigendes Halbzeitergebnis. Die beste Gelegenheit hatte wohl Matthes,als Baumgarten in einem seiner wenigen guten Momente den Ball zwischen der Abwehrreihe hindurch steckte. Doch der gutgelaufene Matthes vertändelte den Ball im Strafraum, so dass man mit einem 0:1 Rückstand in die Halbzeit musste.

Nach einer klaren Ansage des Trainers wollte man es in der zweiten Halbzeit besser machen, sah man doch, dass hier etwas zu holen war. Das Spiel sollte nun sehr einseitig werden. Unsere Olympioniken rannten fortwährend an. Der vorletzte und letzte Pass sollte aber nie den Richtigen finden. Woraufhin die mittlerweile gefühlte Sechserabwehrkette der Hausherren den Ball lang raus schlugen. Sämtliche Konterversuche der gegnerischen Angreifer wurden jedoch von den aufmerksamen Verteidigern der SGO um Haubold erfolgreich im Keim erstickt.

Trotz Ballbesitz von 60-70 % gelangen wenig gefährliche Abschlüsse auf Seiten der Olympia-Jungs, so dass die Zeit doch allmählich davon flog. Als es Raddatz im Zentrum zu bunt wurde, packte er aus 25 Metern einen "Strahl" aus und jagte den Ball an die Latte der Hausherren. Von da sprang der Ball für jeden sichtbar hinter die Torlinie. Nur das werte Schiedsrichterteam sah dies anders (bzw. sah überhaupt nichts). Wiedereinmal wurde man vom Schiri-Team um den verdienten Erfolg gebracht, weil man am Spiel nicht teilnimmt. Wäre der Sportfreund auf der Höhe des Spielgeschehens gewesen und nicht wie in diesem Moment gefühlte 20 Meter dahinter, dann müsste man nicht wieder auf die verdiente "Ernte" verzichten müssen.

Kurzum das Tor zählte zu aller Verwunderung der Gäste als auch der Hausherren nicht. Also musste man weiter einem Rückstand hinter her rennen, doch wurde die Zeit langsam knapp.

Die Olympioniken gaben dennoch nicht auf, warfen alles in die Waagschale und wurden letztlich auch belohnt. Erneut Raddatz mit einem Schuss aus 20 Metern. Der durch Vogel leicht abgefälschte Ball landete im langen Eck des gegnerischen Gehäuses und brachte so in der 93. Minute den mehr als verdienten Ausgleich. Danach war auch gleich Schluss.

Mit starker Moral konnte so ein Punkt im Abstiegskampf gewonnen werden. Man sah, dass das Team um Kapitän Haubold sich noch nicht aufgegeben hat und weiter dran bleibt. Die Moral und das Spielerische stimmen, nun fehlen nur noch die nötigen Punkte!!!


OLYMPIA DOMINIERT KREISOBERLIGISTEN AUS ZWICKAU
LEIPZIG - FRIEDRICHSGRÜN 6:0 (2:0)

Nach der Blamage im Test gegen Eintracht Wiederitzsch (1:2), gab es von Trainer Hielscher harte und vor allem aufrüttelnde Worte. Das diese "Brandrede" Früchte getragen hat, sah man heute ausgerechnet gegen einen Gegner welcher ligatechnisch höher angesiedelt ist. Der Kreisoberligist aus Zwickau gastierte im schönen Leipzig um sich für die Rückrunde optimal vorzubereiten. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für die Möglichkeit zum "Testen" bedanken.

Leider fielen Aufgrund der Anstoßzeit und diverser Verletzungen wieder einige Personalien vom Zettel. So musste man auf Breuer, Schreiter, Kummer, Schiemann, Bunar und Houpline verzichten. Konnte sich aber wieder mit dem stark aufspielenden Disse aus der "Zwoten" Reihe verstärken.

In Durchgang 1 fanden die Leipziger schneller zu Ihren spielerischen Mitteln und dominierten die Partie nach belieben. Auch das zwischenzeitliche "Drücken" der stabilen Zwickauer wurde schnell in den Griff bekommen und mit dem ersten Treffer durch Würzberger letztendlich komplett beendet. Bis dahin hatte man besonders im Angriff Probleme mit dem Stellungsspiel was das Anspielen zusätzlich erschwerte. Doch jeder Knoten beginnt irgendwann zu platzen und so war es wie angesprochen Würzberger welcher durch Burghardt mustergültig auf die Reise geschickt wurde und zur verdienten Führung einnetzte. Wenig später war es Vogel welcher die Führung ausbaute. Dieser bearbeitete mustergültig die offenen Schnittstellen und schob das Spielgerät am chancenlosen Hüter vorbei ins Netz.

Der Durchgang 2 sollte dann endlich das Gefühl bringen, worauf man monatelang hinarbeitete. Mit einer beeindruckenden Dominanz, fehlerfreiem Aufbauspiel und blitzschnellen sowie kombinationsstarken Ballstafetten, brachte man die Zwickauer sehr schnell in den roten Bereich ihres "Möglichen". So war es der langzeitfehlende Geith welcher einen Freistoß mustergültig im Tor unterbrachte und somit den Startschuss für eine A-Vorstellung der SGO abgab. Wenig später erhöhte Raddatz nach tollem Solo auf 4:0 und trieb kurz darauf die nächsten Angriffswellen auf das Zwickauer Gehäuse an. Das sah nach richtig starkem Fußball aus, wie auch der Gegner nach der Partie offenkundig zugab. Mit starken Diagonalbällen und sofortigen "Überlastungen" der aktiven Seite, raubte man den nun sichtlich geschafften Zwickauern die letzten "Körner" und arbeitete somit immer mehr auf die sogenannte "Auflösungserscheinung des Gegners" hin.

Das 5:0 besorgte Hilbrecht nach wunderbarer Vorarbeit von Bardoux. Über die Flügel wurde das Leder bis zur Grundlinie an Mann und Maus vorbeigetragen und scharf zwischen Kette und Hüter gebracht. So musste Hilbrecht nur noch den Fuß "hinhalten" um diesen mustergültigen Angriff optimal abzuschließen. Baumgarten welcher enorm viel Sicherheit und Dominanz im Mittelfeld verbreitete, wollte sich letztendlich auch nicht betteln lassen. So nahm sich "Pocketrocket" das Spielgerät und schob nach einem gefühlten 40 Meter Sololauf die Kugel ins untere rechte Eck zum 6:0 Endstand.

Man gewinnt also gegen einen höherklassigen Gegner, in einer Art und Weise, wie man es im Vorfeld vielleicht nicht erwartet hätte. Letztendlich tragen aber Einheiten und Gespräche die verdienten Früchte und geben definitiv Lust auf mehr dieser Fußballkost.

Lobend erwähnen muss man auch unseren Torwarttrainer welcher 90 Minuten seinen "Kasten" sauber gehalten hat. Hut ab "Otsche"!

Aufstellung: Ottilie - Weber (Käppel), Haubold, Burghard (John) - Disse (Peisker), Matthes (Bardoux), Bardoux (Melcher)(Geith), Baumgarten, Raddatz - Würzberger, Vogel (Hilbrecht)


VIELE AUSFÄLLE, TOLLE MORAL UND ERNEUTE BLACKOUT'S
OLYMPIA VERLIERT KELLERDUELL BEI BIENITZ

Die SG Olympia Leipzig kehrt ohne Punkte vom Auswärtsspiel in Bienitz zurück. Für den Tabellenletzten besorgten Würzberger (17'), Houpline (64`) und Melcher (85') die Tore. Die Mannschaft von Matthias Hielscher musste personell auf Raddatz, Geith, Schreiter,Kampf, John, Bunar, Kummer und Vogel verzichtet. Beim Aufwärmen verletzte sich Newcomer Schiemann so gravierend, sodass man Ihn auch vom Zettel streichen konnte.

Die Partie begann den Temperaturen entsprechend eher verhalten. Viele Fehler im Mittelfeld und merklich holpriges Stellungsspiel im Abwehrverband, prägten die Anfangsminuten. Die Hausherren fackelten Ihrerseits jedoch nicht lange mit der Chancenverwertung. In der 2.Spielminute war es Wierczoch welcher einen Stellungsfehler von Haubold ausnutzte und die frühe Führung für das Heimteam erzielte.

Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und zogen weiter Ihr Spiel auf. SO erarbeitete man sich sichtliche Feldvorteile und hatte deutlich mehr Ballbesitz. In der 17. Spielminute war es dann Würzberger welcher per Freistoß den frühen Gegentreffer egalisierte. In der Folge hatte man noch viele Einschussmöglichkeiten auf dem Fuß. Die zwingenste Chance hatte jedoch Hilbrecht in der 34.Minuten, welche er jedoch jämmerlich über das Ballfangnetz setzte.

Kurz vor der Pause hatte Olympia-Schlussmann Breuer einen gravierenden Aussetzer. Im Aufbauspiel verlor er Zeit und Orientierung und ließ sich von Stürmer Merk das Spielgerät vom Fuß nehmen. Der folgerichtige Gegentreffer passte so garnicht ins Spielgeschehen und musste bei der kommenden Halbzeitpause erst einmal verdaut werden.

Der zweite Durchgang zeigte erneut spielerisch bemühtere Olympioniken und die mit langen Bällen operierenden Hausherren aus Bienitz. In der 59.Minute war es eben wieder so ein langer Ball welcher Amborn auf die Reise schickte. Ein wirkliche Chance entstand dabei jedoch nicht da Weber den flinken Stürmer schon auf der Aussenbahn zum schießen zwang. Der Schuss wurde von Breuer vorerst gehalten, jedoch buxierte dieser das Spielgerät unerklärlich in die eigenen Maschen.

Für die letzten 30 Minuten wurde dann Melcher und Disse ins Geschehen geworfen. Die Olympioniken spielten Ihr Spiel weiter und erarbeiteten sich Chance um Chance. Jedoch wurden viele der Möglichkeiten verspielt liegen gelassen. In der 64. Minute war es dann Houpline welcher nach toller Vorarbeit das Spielgerät aus spitzem Winkel in die lange Torecke drosch. Bienitz, nun sichtlich verunsichert, verschaffte sich nur sporadisch durch immer wieder lang geschlagene Bälle die nötige Luft.

Als man in der 85. Minute erneut den Strafraum der Gastgeber belagerte, nahm sich Melcher einfach mal den Mut und zog von der Strafraumkante ab. Der Ball schlug links unten neben dem chancenlosen Torhüter Schleuning ein.

Nun hatte man Oberwasser und versuchte natürlich den Siegtreffer auch noch heraus zu kitzeln. Nach einem missglückten Angriff unterband Bardoux den folgenden Befreiungsschlag nicht zwingend genug und lud den Gegner in den Schlusssekunden zu einem entscheidenden Konter ein. Nach einer Flanke welche Breuer als Schuss vermutete, er war somit schon auf dem Weg nach "unten", konnte Besagter das Leder nicht mehr richtig greifen. Das Spielgerät erreichte somit nochmalig Höhe und segelte auf den am langen Pfosten wartenden Götz welcher dann problemlos zum Sieg der Hausherren einschob.

Glückwunsch nach Bienitz, ein Punkt wäre für die aufgebrachte Moral sicher nicht unverdient gewesen, wie auch nach dem Spiel einige Spieler der Bienitzer zugeben mussten. Von einem Dreier darf man aber nach so vielen gravierenden Fehlern nicht reden.

Aufstellung: Breuer - Haubold,Weber,Burghardt - Houpline,Baumgarten - Matthes (77'Disse), Bardoux (73'Melcher), Peisker - Würzberger, Hilbrecht

Schiedsrichter: Jan-Hendrik Jäger Assistenten: Oliver Gebhardt, Uwe Ihle Zuschauer: 20


TRANSFERNEWS
LARS SCHIEMANN WECHSELT INS ROSENTAL

Die 1.Herren freuen sich über einen weiteren talentierten Transfer in der Winterpause. Mit Lars Schiemann kommt ein gut ausgebildeter Kicker (FSV Budissa Bautzen) an die Waldstraße.

Der gelernte Stürmer soll die, durch Johannes Vogel bereits aufgewertete Offensive, weiter verstärken. Bei den überschaubaren Trainingsbedingungen der letzten Wochen, konnte Lars Schiemann bereits positiv auffallen und weckte beim Zuschauen die Lust auf mehr.

Auf die interessante Frage, was Ihn schließlich von unserer 1.Männermannschaft überzeugt hat, wusste Befragter schnell zu antworten.

"Mich hat das Potential der Mannschaft überzeugt, welches nicht die Tabellensituation wieder spiegelt. Ebenso bin ich von den Trainingsbedingungen und dem Engagement aller im Training überzeugt."

Was erwartest du in der kommenden Zeit von dir? Welche Ziele hast du mit deiner neuen Mannschaft?

"Von mir erwarte ich, dass ich schnell wieder auf mein spielerisches Level komme und der Mannschaft helfen kann. Nach einer langen Pause ist das immer etwas schwierig. Mit meinem neuen Team möchte ich natürlich die Klasse halten und ab sofort erfolgreich Fußball spielen"

Wir wünschen maximale Durchschlagskraft und viel Erfolg bei Olympia!


VOLKSSPORT SCHÖNAU - SG OLYMPIA LEIPZIG 0:8 (0:3)
VOGEL TRIFFT BEI DEBÜT DOPPELT




TRANSFERNEWS
JOHANNES VOGEL WECHSELT INS ROSENTAL

Am 09. Januar startet die Erste Herren mit einem Testkick (Volkssport Schönau) in die Wintervorbereitung. Personell hat man sich in der kurzen Winterpause auch umgeschaut und ist letztendlich auch fündig geworden.

Mit Johannes Vogel kommt ein ordentliches Kaliber zur SG Olympia Leipzig. Der 29 jährige Sturmtank spielte zuletzt beim Kreisoberligisten Alemannia Geithain und zählte dort zu den Leistungsträgern unter Trainer Marco Seifert.

Bei den Olympioniken sieht Ihn Trainer Matthias Hielscher für „die“ optimale Verstärkung im Angriff. Auch wenn dessen Philosophie eher „jüngere“ Spieler beabsichtigt.

Auf die Frage was Ihn schließlich von der 1.Herren überzeugt hat, wusste Johannes Vogel sofort zu antworten.

„Trotz der aktuellen Tabellensituation sehe ich ein recht begabtes Team, mit dem deutlich mehr zu erreichen ist. Man sieht das ein Konzept besteht und verfolgt wird. Eben damit kann ich mich anfreunden und identifizieren.“

Über seine Ziele äußerte sich der Neuzugang ebenfalls.

„Erstes Ziel ist es, dabei zu helfen ein funktionierendes Team zu formen und dann schnellstmöglich die Abstiegszone zu verlassen. Das zweite Ziel wäre dann, die jüngeren Teamkollegen zu führen und bei deren Entwicklung im Männerbereich zu helfen.“


OLYMPIA BEENDET SEUCHENJAHR MIT AUSWÄRTSSIEG
FORTUNA LEIPZIG - OLYMPIA LEIPZIG 1:3 (1:2)

Zum letzten Spiel im Jahre 2016 gastierte die I. Herren von Olympia zum Nachholetermin bei der SV Fortuna aus Paunsdorf. Nach zuletzt 3 unglücklichen und zum Teil unverdienten Niederlagen, sollten gegen den Tabellenelften endlich wieder 3 Punkte her, um so versöhnlich in die wohlverdiente Winterpause zu gehen. Trainer Matthias Hielscher stellte im Vergleich zur Vorwoche auf 4 Positionen um. So rückten für die abwesenden Seyffert, Burghardt und Sachse, Breuer, John und Raddatz in die Startelf. Würzberger nahm auf der Bank platz, wofür Bökle sein Debüt in der I. Herren gab und von sich zu reden machen wusste. Nun zum Spiel.

Olympia begann in gewohnter Manier forsch und mit dem gefürchteten Kurzpasssiel, dass seit Wochen geübt und noch mehr geübt wird. Die Gastgeber meist nur mit hohen Bällen im Vorwärtsgang wussten nicht wirklich zu überzeugen.

So erarbeiteten sich die Gäste eine gute Möglichkeit nach der Anderen, die meist aber an einem Fortunabein hingen blieben oder vom nicht gut aufgelegten Schirigespann wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurück gepfiffen wurden. So wurden beste Einschussmöglichkeiten von Kummer, Bökle und Schreiter unterbunden. Die klasse gespielten Vorlagen von Matthes und Geith wurden so zu Nichte gemacht.

So kam es dann wie es kommen musste und Olympia geriet in Rückstand. Nach einer Ecke schlief die komplette Hintermannschaft der Gäste. Nach einem abgefälschten Schuss, war Breuer bereits in die falsche Richtung unterwegs und Heinrich konnte aus mehr als abseitsverdächtiger Position erst noch beim Pfostenschießen punkten, eh er dann im Nachschuss zur unverdienten Führung für die Hausherren einschob. Auch da sahen die Mannen um Schiedsrichter Bechler ganz schlecht aus.

Statt sich Ihrem Schicksal zu ergeben wusste das Team von Trainer Hielscher weiter Ihren Stiefel durchzuziehen. Keine 10 Minuten später sollte nach einem mustergültigen Konter der verdiente Ausgleich fallen. Nach einer Fortunaecke konnte der Ball zu Sturmtank Kummer gelangen. Dieser hob kurz den Kopf und spielte einen Pass der Markt „Sahnepasse“ auf den über rechts laufenden Schreiter. Dieser hatte nur noch Schlussmann Uhse vor sich und schob abgeklärt ins untere linke Eck.

So sollte es dann wieder kommen wie es kommen musste. Nach klasse Pass von Baumgarten auf den bärenstarken Matthes, legte dieser den Ball direkt ins Zentrum. Dort wartete bereits der mitgelaufene Bökle. Trotz dass er die Hereingabe leicht verschätzte, konnte er quer durch den halben Strafraum laufen um den Fortunaschlussmann auszugucken und zum mehr als verdienten Halbzeitstand von 2:1 einzuschieben.

Nach dem Pausentee ein unverändertes Bild. Olympia weiter mit Kurzpassspiel bis zum Strafraum gefährlich, Fortuna nur mit langen Bällen unterwegs. Das Spiel verlor aufgrund der zunehmenden Härte und des immer schwächer werdenden Schiritrio an Glanz.

Der mittlerweile für Kummer gekommene Hilbrecht wusste ab und an Nadelstiche zu setzen, ohne jedoch zwingen gefährlich zu werden. Matthes hatte im zweiten Durchgang noch die beste Einschussmöglichkeit, als er nach Vorarbeit von Schreiter den gegnerischen Hüter tunnelte. Dieser konnte dem Ball mit seinem Gesäß noch die entscheidende Richtungsänderung geben und so klatschte dieser an den Pfosten. So dauerte es bis zur 88. Minute ehe der Sack zu war. Wieder war es Bökle, der sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzt und mit links zum Entstand von 3:1 netzen konnte. Doppelpack zum Einstand, kann man mal so machen.

Auf dieser Leistung lässt sich definitiv aufbauen, auch wenn noch wesentlich stärkere Gegner warten. Nun heißt es erst einmal das Jahr ausklingen lassen, mit 3 Punkten mehr auf dem Konto, sicher wesentlich angenehmer.


INDIVIDUELLE FEHLER ÜBERSCHATTEN EINE SPIELERISCH STARKE LEISTUNG
SPIELVEREINIGUNG LEIPZIG - OLYMPIA LEIPZIG 5:3 (2:1)

Am Sonntag ging es für die 1.Herrenmannschaft zur Spielvereinigung Leipzig. Wieder ein "Top5"-Team, welches über die Hinrunde deren Fahne auch schon in Rang 2 gerammt hatten.

Nach einer guten Trainingswoche ging es aufgrund von Sperren und Verletzungen mit gleich 6 Veränderungen ins Spiel.

Olympia startete wie gefordert, wie eine "biblische Plage", in die Partie. Gutes Angriffspressing und eine noch bessere Laufbereitschaft verschaffte den Gästen eine Torchance nach der anderen. Kampf, John und Burghardt ermöglichten durch viel Ruhe und Souveränität ein gekonntes Aufbauspiel über die "Sechser". Baumgarten und Raddatz machten über 90 Minuten ein wahnsinns Spiel und zeigten wo es in Zukunft hingehen soll. Schnelle, saubere Kombinationen untereinander, mit der stets erfolgreichen Weiterleitung auf Geith oder die Flügelspieler Bunar und Matthes. Was hier im Mittelfeld fabriziert wurde, war eine gewisse Spielkultur mit der die Gastgeber über 90 Minuten nicht klar kamen. Umso ärgerlicher war dann die Tatsache, dass man die vielen Torchancen reihenweise an die Wand fuhr. So dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Hälfte, als man dann endlich und verdientermaßen jubeln durfte. Einen Freistoß von der 16er-Kante beförderte Geith sehenswert über die Mauer, in die Maschen der Gastgeber. Keeper Puzanov war hierbei machtlos.

Jedoch fing man sich durch einen Stellungsfehler (es blieb der einzige im kompletten Spiel) der "Sechser" den direkten Ausgleichstreffer. Die Köpfe blieben weiter oben, hatte man doch gesehen das man hier die bessere Truppe auf dem Platz war. Zwar hätte man im Gegenzug die richtige Antwort geben können, Würzberger vergab aber erneut.

Nach einem Fehler im Aufbauspiel bekamen die Gastgeber kurz vor dem Pausentee noch einen Strafstoß, aus nicht unbedingt gefährlicher Situation zugesprochen. Und ab hier begannen die Leiden des Karsten Breuer.

Der Freistoß, harmlos und lange unterwegs, flog auf die "Hüterecke" zu und fand zur Verwunderung Aller den Weg in die Maschen.

So ging es mit einem 1:2 Rückstand, aus Sicht der Olympioniken in die Pause.

Auch im 2. Durchgang war Olympia das spielerisch bessere Team und bastelte weiter Chance um Chance zusammen. Glück bei der Verwertung hatte man jedoch immer noch nicht.

Wie aus dem "Nichts" gingen die Gastgeber dann mit 3:1 in Führung. Wieder ein Freistoß. Wieder unspektakulär getreten. Wieder rollte das Spielgerät über die "Hüterecke" in die Maschen.

Selbst danach war man weiter das Team mit der besseren Spielanlage. Die Gastgeber kamen nur durch ideenlose, lange und hohe Bälle zu Ihren Möglichkeiten, welche heute aber leider für Breuer zum Verhängnis wurden. So war es wieder eine übliche Hereingabe welche Breuer in Normalform weg gefangen hätte, sich aber entschloss via Faustabwehr, in Form einer Kerze, in die Luft boxte. Nachdem die Schwerkraft ihre Aufgabe erfüllte, verlor der Olympiaschlussmann die Orientierung und lud den eigentlich schon abgedrehten Tetzner zum einschieben ein.

Das 5:1 war dann auch eher ein Produkt aus der Kategorie "Hände vor's Gesicht". So ging man dann nicht mehr mit dem nötigen "Charakter" zum Ball und ließ sich den Ball aus 3 Metern einschenken.

Nebenbei machten die Vorderleute alles richtig und zeigten richtig starken Offensivfussball. Aufbau über Baumgarten. Dieser nimmt Raddatz mit welcher den Ball in die Diagonale über den Flügel bringt. Mit Tempo ging es dann in den Strafraum und wurde wie im Lehrbuch in den Rückraum gebracht, wo der heranrauschende Geith das Spielgerät locker einnetzte. So einfach und mühelos kann Tore schießen sein.

Den Hattrick schnürte Geith dann trotzdem. Nach einem Foul im Sechzehner, verwandelte Geith souverän und hübschte das Ergebnis letztendlich nur noch auf.

So blieb es dann bei einer bitteren und unnötigen 3:5 Auswärtsniederlage. Spielerisch war man heute top unterwegs und läuferisch klar besser. Kritisieren muss man dennoch die richtig schlechte Torausbeute. Wäre diese auf einem normalen Level, so hätte man bereits in Durchgang 1 mit locker 5 Toren den Ofen ausgemacht. Da wäre am Ende der rabenschwarze Tag von Breuer nicht wirklich ins Gewicht gefallen.

So gilt es also wieder die Arbeit aufzunehmen und beim vorletzten Spiel vor der Winterpause endlich die längst überfälligen Punkte einzuladen


SPIELANKÜNDIGUNG 13.SPIELTAG




ERSTE HOLT DREIER IN SCHÖNAU
BSV SCHÖNAU - OLYMPIA LEIPZIG 1:2 (0:1)

In den vergangenen Wochen waren auf dem Vereinsgelände der SG Olympia Leipzig, noch bis in die Abendstunden die Lichter an. Die Erste und Zweite Herrenmannschaft wurde neu zusammengestellt, um sich sportlich wieder zu stabilisieren.

So stand am vergangenen Samstag ein bunt-gemixter Haufen auf dem Vereinsgelände des BSV Schönau. Zielstellung war jedem klar, der „Dreier“ musste her!

So warf der neue Trainerstab Erfahrung und Stabilität, in Personalie von Burghardt, Schreiter und Gross, als Defensive auf`s künstliche „Grün“. Was die Offensive anging, so drückte diese den Altersdurchschnitt extrem nach unten. Neben David Sachse waren Baumgarten, Geith, Pohl und Peisker im Mittelfeld zu finden. Im Angriff sollten es Würzberger und Elgamal richten.

Mit einem „sich findenden“ Kader durfte man zwar kein Feuerwerk erwarten, konnte aber bereits viele starke Ansätze bewundern. Besonders die neu formierte Abwehr machte bis auf wenige Ausnahmen eine stabile Figur und verschaffte dem Mittelfeld, die nötige Luft nach vorn.

Die Spielanteile in Durchgang Eins gingen über weite Teile an die Gäste aus dem Rosental, Schönau hielt aber körperlich stark dagegen. Über 90 Minuten blieb es aber eine durchaus faire und ruhige Partie. Leider musste man frühzeitig im Spiel reagieren. Stefan Gross verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers so böse, dass sich dieser die nächsten Wochen mit der Couch anfreunden muss. Der gekommene John, machte seinen Job aber mehr als gut und glänzte mit viel Ruhe am Spielgerät.

Das 1:0 aus Sicht der Gäste legte Baumgarten mit einem Sahnepass dem gut gelaufenen Peisker auf. Dieser verwandelte eiskalt zum viel umjubelten Führungstreffer. Mit diesem kleinen Erfolgserlebnis ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Pausentee wollte man nun verstärkt im läuferischen Bereich zulegen, was auch über die letzten 45 Minuten gut umgesetzt wurde. Jedoch hatte kurz nach der Pause Burghardt einen kleinen Blackout und spielte Breuer in eine gefährliche Situation welche letztgenannter nur mit der Klärung zur Ecke ausbügeln konnten. Eben diese Ecke wurde nicht konsequent geklärt und so lag das Spielgerät mutterseelenallein zum Einschuss bereit.

Die Köpfe gingen diesmal nicht nach unten, hatte man doch gesehen dass man offensiv eine schlagkräftige Truppe im Spielgeschehen hatte und bis dato den Hausherren das Leben im Verband mehr als schwierig gestaltete.

So war es dann kurz vor Ende Geith, welcher eine Ecke in die Maschen köpfte und jubelnd, gefolgt von seinen Mitspielern, zur Seitenlinie rauschte. Man merkte, dass hier viel an Ballast abgefallen war.

Jeder Spieler zeigte eine engagierte Leistung und kämpfte verbissen um jeden Meter und für die eigenen Teamkameraden. So muss es weiter gehen. Wie das dann aussieht, wird man kommenden Sonntag Zuhause gegen Mölkau sehen. Ein wenig mehr eingespielt, ein bisschen ruhiger im Spielaufbau und am Ende hoffentlich wieder richtig gierig auf 3 Punkte.


UMBRUCH BEI OLYMPIA

Matthias Hielscher ist neuer Cheftrainer der I.Herren. Nach dem freiwilligen Rücktritt von Markus Martin wird er zusammen mit Christian Ottilie und Andreas Windisch in Zukunft das Stadtklasseteam leiten.

Die 2.Herren werden bis Sommer von Gabor Kovacs betreut.

In den kommenden Tagen wird diese Homepage das neue „Zuhause“ der 1. Männermannschaft. Der Großteil der „Zwoten“ rückt mit sofortiger Wirkung in die Erste Herrenmannschaft und wird dort mit den Spielern der 1. Männermannschaft die Mission „Klassenerhalt“ in der Stadtklasse angehen!

Wir danken für die wundervolle Zeit und wünschen der 2.Männermannschaft alles erdenklich Gute! Wir haben selbstverständlich weiter ein Auge auf Euch!